Weisser Schnee und schwarze Magie

Jeder weiss, dass Heinz interessante und anspruchsvolle Wanderungen durchführt. Dass aber diesmal auch Magie mit im Spiel war, auf dieser Wanderung im Berner Oberland - das war ein Novum.

Bericht: Daniel Megert
Fotos: Daniel Megert, Züsi Widmer, Margrit Berger

Dass Heinz interessante und anspruchsvolle Wanderungen anbietet, ist ein weit verbreitetes Faktum. Diesmal ging’s ins Berner Oberland nach Gstaad.  Von da, nach kurzer Busfahrt, gondelnd hinauf auf die Höhi Wispile.
18 Pantherinnen und männliche Pendants gönnten sich erstmal einen Startdrunk bevor Heinz die Wanderung offiziell eröffnete. Er erklärte den vorgesehenen Ablauf des Tages und stellte auch noch unser neuestes Panther-Mitglied vor. Wir alle hiessen Frida herzlich willkommen.

Der Wandertag bot eine atemraubende 360-Grad-Kulisse mit strahlendblauem, wolkenlosem Himmel und frühlingshaften Temperaturen. Einige montierten Gleitschutz auf ihre Schuhe, andere schützten ihre Gesichter, wie Ruedi, der behauptete Schutzfaktor 80 aufgetragen zu haben. 80er Schutz?! Das wollten wir uns bei dieser intensiven Sonne auf 2000 m Höhe natürlich auch gönnen. Also baten wir um Klärung der Sachlage. Ruedi meinte schmunzelnd: «Zu Hause habe ich ein 50er Produkt verwendet, jetzt obendrauf noch Faktor 30, ergibt 80».

Die Startphase der Tour begann mit einer moderaten Steigung. Die bewältigte die Truppe problemlos. Ab da gings fast nur noch bergab. Angekündigt waren 830 m Abstieg. Die maschinell gelegte Schneewanderspur war hart genug, um, trotz der sulzig aufgeweichten Schneedecke, nicht einzusinken.

Die Bergkulisse verleitete zum Staunen und zu Bilderknipsorgien. Unbeschreiblich schön!
Nach ein paar Kilometer kamen drei Berghütten ins Sicht. Zeit  zum Rasten und Picknicken. Die Fonduefraktion musste noch eine halbe Stunde weiter wandern, um im schmucken Bergbeizli diese vorbestellte Delikatesse geniessen zu können.

Die Picknicker gesellten sich später ins Bergbeizli zu Hauskaffe und anderen Köstlichkeiten dazu.
Nach der Mittagsrast gings zur Sache – steil bergab unserem Ziel, dem Dorf Gsteig, entgegen.
Der heikle Abstieg, teils auf geschmolzener Unterlage, doch nie vereist, war anspruchsvoll. Schaut euch das Video davon an.

Nach vier Stunden anspruchsvollen 3-Stern-Wanderns kamen wir im Dorfkern erschöpft aber zufrieden an. Züsi legte uns einen Besuch der, im Jahre des Herrn 1453 erbauten, Kirche ans Herz. Die restaurierte Innenarchitektur verleitet zum Staunen und Bewundern. Welch ein Juwel im hintersten Winkel am Fuss des Sanetsch. Nach dem Schlusstrunk im 1753 erbauten Bären, fuhren wir mit dem Bus nach Gstaad und von da mit dem Zug via Zweisimmen nach Bern.
Auf dem Heimweg, so ab Höhe Boltigen, begegneten wir der schwarzen Magie, die uns bis fast nach Münsingen in Atem hielt. Dorothea entpuppte sich als die Hohepriesterin dieser schwarzen Kunst und ich fungierte als ihr Medium. Dank ihrer magischen Fähigkeiten wurde ich in die Lage versetzt, Gegenstände richtig zu erkennen, welche die Panther vorher, während meiner Abwesenheit, ausgewählt hatten. Jeder Versuch, der Magie auf die Schliche zu kommen, scheiterte. Schwarze Magie, mitten unter uns grauen Panther? Kaum zu glauben, aber wahr! Jeder Panther der dabei war, kann euch dies bestätigen.

Unser herzlicher Dank gilt Heinz Schweizer und Yolanda Zahler für diese unvergessliche Wandertour. Und der Magierin Dorothea Trachsel für ihre verzaubernde Magie.

Züsi’s Spiegelbildaufnahme auf der Heimfahrt
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