Treberwurst im Schlössli Schafis

Hungrig und neugierig fiel eine Gruppe Panther im Schlössli Teutsch in Schafis zu Treberwurst à gogo und edlen Weinen ein - sowohl zu Studien wie zur Nahrungsaufnahme. Beides war ganz ausgezeichnet!

Bericht von Carola Androwski
Fotos von Jacky Breitenmoser

Perfektes Treberwurstwetter empfing die erwartungsvoll-hungrige Pantherschar in Schafis am Bielersee. Durch das grosse Panoramafenster im Weingut Schlössli der Winzerfamilie Teutsch konnte man während des Essens das Spiel von See und Wolken beobachten. Wunderbare Kulisse!

Aber nicht nur die Kulisse war vom Feinsten. Mit grosser Liebenswürdigkeit wurden wir Panther – wie von Marianne-Reiseleitung prophezeit – schon am Eingang vom Seniorchef Heinz Teutsch mit Handschlag begrüsst. Wer von uns noch nicht gehört hatte, was eine Treberwurst eigentlich ist, bekam dann einen Schnellkurs mit Anschauungsmodellen. Das Schlössli wurde um 1570erbaut und ging 1830 in den Besitz der Familie Teutsch über. «Wir haben sogar noch einen Brennhafen!» lacht er verschmitzt. «Der hat den Anschlag der Alkoholverwaltung überstanden.» Zwei Monate während des Winters sind somit der Treberwurst und ihren Anhängern gewidmet.

Ihre eigentliche Berufung jedoch ist der Wein. Seit zwei Jahren hat das Weingut die Biozertifizierung – «die Begrünung unterhalb der Reben verhindert Unkraut und Schädlinge» erklärt Heinz Teutsch. Sein Sohn Fabian ist inzwischen der Leiter des Weinbaubetriebs und beide haben viel Spass an Neuem – wie beispielsweise an ihrer Création «Marriage noir» oder dem «Grand Pinot 2020», der zum besten Berner Wein des Jahres 2022 gekürt wurde. Ein grosser privater Kundenstamm lohnt ihnen ihr Engagement.

Nach dieser akademischen Einführung kamen die hungrigen Panther dann endlich zu ihrem Ziel: Eine ganz hervorragend saftige, schmackhafte Treberwurst mit noch warmem Kartoffelsalat serviert, liess die Mägen höherschlagen. Die Stimmung stieg, der Weinpegel ebenfalls und die ungebremste Gastfreundlichkeit des jüngsten Sohnes, Andrin, und seines Teams veranlassten einige Panther dazu, nach dem Essen erst noch eine Station zu Fuss zu gehen, damit die Treberwurst rutschen konnte.

Marianne und Uschi, ihr habt das ganz fantastisch ausgesucht und organisiert! Herzlichen Dank und – bitte nächstes Jahr auf ein Neues!

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