Verschobene Gibloux Rundwanderung

Fast wäre die verschobene Wanderung erneut an schlechtem Wetter gescheitert. Doch Petrus hatte ein Einsehen und die fröhliche Gruppe kam (fast) trockenen Fusses ans Ziel.

Bericht von Dorothea Trachsel **+ und Elisabeth Raaflaub *
Fotos von Daniel Megert und Margrit Berger

«Das ist der Gibloux» schreibt Dorothea in der Ausschreibung zu dieser Rundwanderung, «für fast alle von uns ein ganz unbekannter Berg in einer uns Deutschweizer*innen fast unbekannten Gegend.»

So traf sich an diesem herrlichen Frühsommermorgen eine muntere Pantherschar am Bahnhof Bern, dank der orangen Kappe von Arnold ganz klar signalisiert, wem wir folgen konnten.

In meinem Bericht möchte ich für einmal den Dank an die Wanderleitung und deren umsichtige Planung an erste Stelle setzten, denn, wir wären in jeder Beziehung völlig aufgeschmissen gewesen ohne Dorothea, Arnold und Elisabeth! Es begann mit der Ermahnung von Arnold bereits im Zug, wenn nötig, auf die Toiletten zu gehen. Etwas später wussten wir warum! Nach dem Startkaffee erklärte uns Dorothea, was sie in Bezug auf ein Bedürfnis von uns allen organisieren musste: Was hätten wir gemacht, wenn Dorothea der Leiterin des Campings de la Foret nicht versprochen hätte, Zitat Mail: « si chacun de notre groupe paie 1 ou même 2 CHF et si je vous garanties à 100% que je nettoie les toilette du Camping avant de partir – est-ce qu’il y aurait une possibilité de les utiliser ? »

Jetzt konnten wir sicher starten. Alles war organisiert – ausser dem Wetter, das sich nicht ganz an die Prognose hielt – die **+Gruppe mit Dorothea und Arnold und die *Gruppe mit Elisabeth und Assistent cum Fotograf Daniel.      

Bericht **+ von Dorothea

Verhexte Wanderung? Der Aufstieg auf den Gibloux gelingt gut, alle haben genug «Schnauf». Oben Picknick. Um Aussicht zu haben, muss man auf den Turm, was die meisten tun. Aber oh weh, schwarze Wolken bewegen sich vom Moléson her auf uns zu. Ein Sturm?? Nach ca. 1 Stunde Wanderung durch einen schönen Wald müssen wir beschliessen, den 3. Teil der Wanderung, der aussichtsmässig der schönste wäre, fallen zu lassen und nach Sorens Dorf zu eilen. Es regnet mässig. Viel zu oft starre ich – in der Hoffnung auf eine wundersame ‹Rettung› – auf mein Natel. Hie und da entsteht kurze Unsicherheit bezüglich «rechts oder links?», doch wir erreichen das Ziel, ohne einen von mir gefürchteten krassen Regenguss überstehen zu müssen. Dort finden wir ein geschlossenes Restaurant, auf dessen geschützter Terrasse wir uns niederlassen. Wie von Geisterhand stehen plötzlich drei Weinflaschen und Becher auf dem Tisch. Tolle Überraschung! Fröhliches Prösteln und Schlürflen bis uns der Bus nach Romont verschluckt. Dann Heimreise.

Bericht * von Elisabeth Raaflaub

Dankbar, dass zu dieser spannenden Wanderung auch noch eine *Variante geplant und von Elisabeth geleitet wurde, wandern wir durch einen herrlichen – ich wage zu sagen noch gesunden – Wald und bestaunen nebst der Aussicht zwischen den Bäumen die naturgetreuen, handgeschnitzten Holzskulpturen. Da es wie versprochen fast nur geradeaus ging, hatten wir genug «Schnauf», um unser gegenseitiges Wissen und Interpretieren der Figuren auszutauschen. So viel heile Natur, gute Luft und herrliche Sonne in 1 ½ Stunden, das ist einfach nur wunderschön!

Zurück in Bulle und bereits im Trockenen als der Regen die **Gruppe einholte, genossen wir den Café de la Gruyères (mit Beilagen natürlich) und fuhren frohgelaunt zurück nach Bern. 

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