GV 2024 – Scheiden tut weh…

Abschied und Begrüssung waren die grossen Emotionen dieser GV. Ursula Rausser trat nach 6 Jahren vom Amt der Präsidentin zurück und ein Präsidenten-Duo stellte sich für ein Interimsjahr zur Verfügung.

Bericht von Carola Androwski
Fotos von Jacky Breitenmoser

Wie immer strömten die Grauen Panther schon lange vor Beginn der Veranstaltung in den hinlänglich bekannten Fischer-Hodler-Saal des Hotels Kreuz, um sich einen guten Platz zu sichern und sich gegenseitig zu begrüssen. Währenddessen eilten Züsi Widmer und einige helfende Panther noch durch die Tische, um jedem ein schönes Blumengesteck zu verpassen – was die Atmosphäre gleich festlicher werden liess.

Doch endlich war es soweit und eine ausgesprochen gut gelaunte Panther-Präsidentin begrüsste die Anwesenden zu ihrer letzten Amtshandlung.

Diesmal stand die Generalversammlung unter einem ganz speziellen Stern, denn Ursula Rausser, intern auch «Chefchen» genannt, übergab nach sechs langen Jahren im Amt den Stab an eine neue Mannschaft. Marianne Mantel würdigte ihren Einsatz für die Grauen Panther, die sie durch den Corona-Lockdown geführt und aus der Finanzkrise gerettet hat. Spannende, aufregende, aufreibende und schlafraubende Jahre, in denen sie mit ihrem kleinen Grüppchen von Vorstandsmitgliedern im Hintergrund dafür sorgte, dass das Jahresprogramm möglichst unbeeinträchtigt ablaufen konnte. Ihr Abschiedsgeschenk, einen Absinth-Brunnen mit allem Zubehör, hätte ihr sicherlich auch zu Zeiten ihrer «Regentschaft» gute Dienste geleistet…

Mit ihr trat auch – wie letztes Jahr angekündigt – Christine Rohrer, geniale Finanzchefin der Pantherfamilie, zurück. Auch sie hat eine lange Geschichte mit den Panthern und sich besonders dadurch verdient gemacht, dass sie, gemeinsam mit Heinz Schweizer, die finanzielle Misere der Panther kurz vor zwölf aufdeckte und das Steuer herumriss. Schwere Zeiten. Mühsame Zeiten. Angstvolle Zeiten – und dann die Erlösung, als das Panther-Schiff sich wieder aus den Eisbergen befreite und erneut Kurs aufnahm. Die Panther erinnern sich und danken Christine mit grossem Applaus, Blumenstrauss und Abschiedsgeschenk für ihre unbezahlbaren Dienste.

Doch die Pantherfamilie musste nicht nur Abschied nehmen, sondern durfte auch ein neues Mitglied, Pia Kronenberg, in das Amt von Christine berufen. Pia, frühere Kollegin und Freundin von Christine, war bisher als Revisorin mit Heinz Schweizer tätig und tauscht nun das Amt mit ihrer Kollegin. Wer sie kennt, weiss, dass sie in puncto Genauigkeit und Finanzgebaren nicht hinter Christine zurücksteht. Die Pantherfamilie hat Glück gehabt!

Als Nachfolge unseres «Chefchens» hat sich ein Präsidenten-Duo für ein Übergangsjahr anerboten, bestehend aus Werner Gredig, bekannt bereits als Leiter der AGZ, und meiner Wenigkeit, Carola Androwski, Redakteurin des «Sprungs».
In diesem Interimsjahr sollen vor allem die Nachfolgen – sowohl der Präsidentschaft wie auch der regelmässigen und unregelmässigen Anlässe – aufgestellt werden. Gleichzeitig müssen Abläufe geregelt und Reglemente aktualisiert werden. Nicht zuletzt müssen die Statuten überholt werden, weil sich die Datenschutzbestimmungen seit letztem Jahr verschärft haben. Da wir als Panther mit diesen rechtlichen Belangen überfordert wären, tritt der Verein dem Verband der Schweizer Vereine, «Vitamin B» bei, der uns in diesen und anderen Problemen des Vereinswesens beraten wird.

Wie hiess der alte Werbespruch? «Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an!»

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